Kategorie: Allgemein

  • Klassensieg zum Start in die zweite Saisonhälfte

    Klassensieg zum Start in die zweite Saisonhälfte

    Zum ersten Mal in der Klasse SP10 gestartet, beendete das Team von FH Köln Motorsport e.V., das zusammen mit dem Wochenspiegel Team Manthey (WTM-Racing) einen Porsche Cayman GT4 Clubsport MR einsetzt, das Rennen gleich mit einem Klassensieg.

    Der sechste Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring war ein arbeitsreiches und nervenaufreibendes Wochenende für unser Team. Elektronikprobleme und die immer wieder abbrechende Funkverbindung zum Fahrzeug beschäftigten zunächst Fahrer und Team. Nachdem die Probleme mit der Funkverbindung bereits im Freitagstraining aufgetreten waren, arbeiteten die Mechaniker bis in den späten Abend an der Lösung. Im Rennen waren es dann die Schaltwippen, die sich frühzeitig in den Feierabend verabschiedeten und dem Fahrertrio Georg Weiss, René Offermann und Nico Menzel das Leben schwer machten.

    Unser selbst gestecktes Ziel haben wir jedoch erreicht: Durchfahren und weitere Erfahrungen mit dem Fahrzeug sammeln. Da der Cayman GT4 Clubsport MR mittlerweile für die GT4-Klasse homologiert wurde, erfolgte diesmal der Start in der Klasse SP10. Dies beinhaltet auch neue Herausforderungen, denn die SP10-Autos werden durch eine Balance of Performance (BoP) eingestuft. Das herausragende Ergebnis: Klassensieg in der SP10 und sichtlich glückliche Gesichter unserer Fahrer, die nach kurzer Abstimmungsarbeit sehr gut mit dem Fahrzeug zurechtgekommen sind. „Das Auto war sehr gut und ich habe mich sehr wohl gefühlt. Am liebsten wäre ich noch einige Runden mehr im Auto geblieben. Das jetzige Set-up ist eine gute Basis und ich bin sicher, die Rundenzeiten werden noch deutlich besser werden“, so René Offermann nach seinem Stint. Auch Nico Menzel war zuversichtlich: „Trotz einiger kleiner technischen Problemchen kamen wir gut durch das Rennen und haben uns auch im Speed deutlich steigern können. Allgemein fällt das Fazit sehr positiv aus, worauf wir nun Aufbauen können. Jetzt geht es an den Feinschliff – die Basis steht! Danke ans Team, hat wie immer großen Spaß gemacht – ich freue mich auf das 6h-Rennen!“

    Auch wir freuen uns auf das bevorstehende 6-Stunden Rennen in zwei Wochen, bei dem wir unseren Erfolg des aktuellen Laufs wiederholen möchten. Bis dahin liegt jedoch noch viel Arbeit vor uns. Eines ist klar: der Pokal für unseren ersten Klassensieg mit dem Cayman GT4 Clubsport MR bekommt einen Ehrenplatz!

  • „Es ist noch Luft nach oben …“

    „Es ist noch Luft nach oben …“

    Das vergangene Rennwochenende der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring stand für FH Köln Motorsport e.V. voll und ganz im Zeichen der Fahrwerksabstimmung. Doch dieses Mal hatten wir einen Neuen in unserer Runde, der uns dabei unterstützte.

    Das freie Training am Freitagnachmittag begann für unser Team zunächst sehr ruhig. Doch bereits auf den ersten Runden äußerte Georg Weiss Bedenken hinsichtlich Fahrwerkskomponenten, die das Fahrzeug sehr unruhig machen würden. Es war noch Luft nach oben, die es nun zu nutzen galt. In enger Zusammenarbeit mit den Fahrern ging es also darum, das Fahrzeug bestmöglich für das bevorstehende Rennen abzustimmen. Zum ersten Mal ergänzte an diesem Wochenende Nico Menzel neben Georg Weiss und René Offermann das Fahrertrio und unterstützte uns tatkräftig mit präzisen Rückmeldungen hinsichtlich des Fahrverhaltens unseres Porsches.

    Georg Weiss, der den ersten Stint fuhr, startete von Platz 42 und übergab bereits nach 7 Runden an René Offermann. Erneut war es die Tankuhr, die für Verwirrung hinsichtlich der Restreichweite sorgte. Um kein unnötiges Risiko einzugehen, beendete Georg Weiss daher frühzeitig seinen Stint. Nico Menzel, der sein erstes Rennen im Porsche Cayman GT4 Clubsport aus dem Hause Wochenspiegel fuhr, überzeugte im Schlussstint mit konstant schnellen Rundenzeiten und brachte das Fahrzeug auf Gesamtplatz 31 über die Ziellinie. Der Porsche Cayman GT 4 Clubsport, der von FH Köln Motorsport in Zusammenarbeit mit dem Wochenspiegel Team Manthey eingesetzt wird, überzeugte mit hoher Zuverlässigkeit. Nach dem Rennen zeigte sich Nico Menzel zufrieden: „Auto und Fahrer sind über das Wochenende immer besser geworden. Genauso machen wir beim nächsten Rennen weiter, dann werden wir noch konkurrenzfähiger sein. Wir lernen von Runde zu Runde mehr über das Fahrzeug und haben in den letzten zwei Tagen viel ausprobiert. Echt schön, endlich mit dem Team gearbeitet zu haben – hat Spaß gemacht!“

    Auch wir möchten uns an dieser Stelle bei unserem Team bedanken, das über das gesamte Wochenende einen großartigen Job gemacht hat, um den Porsche Cayman GT 4 Clubsport fit für das Rennen zu machen. Hinsichtlich der Abstimmung des Fahrwerks kommt für uns in den nächsten Wochen jedoch noch einiges an Arbeit auf uns zu, um das Fahrzeug bis zum 6. VLN-Lauf am 20. August schnell zu bekommen.

  • „Da schwimmste nur noch…“

    „Da schwimmste nur noch…“

    Der vierte Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft am vergangenen Wochenende war für FH Köln Motorsport und dem Wochenspiegel Team Manthey (WTM-Racing) eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Die Reifenwahl hingegen war eine recht eindeutige…

    Während sich große Teile Deutschlands über die ersten heißen und sonnigen Tage des Jahres freuten, lief uns der Regen statt der Schweiß in die Schuhe. Der Eifelsommer zeigte sich von seiner regnerischsten Seite und gab dem vierten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft eine besondere Würze.

    Unsere persönlichen Sonnenmomente hatten wir dann aber am Ende des Qualifyings am Samstagvormittag. Platz 21 und eine ganze Armada an Top-Fahrzeugen hinter uns- wow!! Das Potential des Porsche Cayman GT4 Clubsport, vor allem auf nasser Strecke, war nicht zu übersehen. Erwartungsgemäß ließ sich diese Position jedoch nicht lange halten. Bereits in den ersten Runden zogen die deutlich stärker motorisierten Fahrzeuge an uns vorbei. Die regennasse Strecke und die erschwerte Sicht durch aufsteigende Gischt und immer noch vorherrschenden Nebel boten schwierigsten Bedingungen für unsere Fahrer. „Da schwimmste nur noch“ beschrieb Georg Weiss die Streckenverhältnisse auf seinem Startstint. Zahlreiche Gelb- und Code 60-Phasen zeugten von ebenso vielen Kontakten mit der Leitplanke. Georg Weiss als auch René Offermann steuerten den Cayman GT 4 jedoch ohne Vorkommnisse mit konstanten Rundenzeiten über die Nürburgring Nordschleife. Als Oliver Kainz dann zum dritten Stint das Lenkrad übernahm, brannte dieser ein wahres Feuerwerk ab. Die Rundenzeiten ließen sich mit den Top-Zeiten dieses Wochenendes messen, der Porsche Cayman GT 4 Clubsport holte mehr und mehr auf und bewies, dass in ihm ein ganz Großer steckt. Schnell gewöhnte sich Oliver Kainz an die an diesem Wochenende durchgeführten Set-Up Änderungen. Neben einem Stabi aus dem Cup-Fahrzeug und einer individuell verstellbaren Bremsbalance, wurden auch die Dämpfereinstellungen den neuen Komponenten angepasst. Dazu zierte ein neuer und längerer Flügel das Heck des Porsches. „Die gute Platzierung im Qualifying lässt einen Einblick auf die starke Performance des Autos zu, nicht zuletzt auch durch die zuletzt durchgeführten Updates am Fahrzeug und die gute Vorbereitung des Fahrzeugs. Im Rennen konnten wir trotz des ergiebigen Regens und Nebel viel Erfahrung sammeln. Durch konstant starke Rundenzeiten hat Olli dann in seinem letzten Stint gezeigt, wo der Hammer hängt“, so technischer Leiter Dennis Ortner nach dem Rennen.

    Nach einem turbulenten Rennen und einer fulminanten Aufholjagd beendeten wir schließlich das Rennen auf Gesamtplatz 39 und einem zweiten Platz in der Klasse SPX.

    In drei Wochen möchten wir beim fünften Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft erneut angreifen und das Potential unseres Porsche Cayman GT 4 Clubsport gemeinsam mit WTM-Racing unter Beweis stellen. Bis dahin geht es für uns jedoch erst einmal in die Klausurphase. Daumen drücken ist also in doppelter Weise gefordert!

  • 10 Jahre FH Köln Motorsport: ´Klassentreffen´ beim 24h-Rennen

    10 Jahre FH Köln Motorsport: ´Klassentreffen´ beim 24h-Rennen

    Im Rahmen des diesjährigen 24h-Rennens versammelten sich am Samstag vor Rennbeginn zahlreiche ehemalige und aktuelle Teammitglieder zu einem gemeinsamen Gruppenfoto. Zwar war FH Köln Motorsport an diesem besonderen Wochenende beim 24h-Rennen nicht am Start, dennoch waren wir im gesamten Fahrerlager bei verschiedensten Teams vertreten.

    Egal ob Werksteams in der VLN, DTM oder ADAC GT Masters: unsere Truppe ist in der Motorsportwelt angekommen. Das ´Klassentreffen´ im Rahmen des 24h-Rennens verdeutlicht, dass das Konzept von FH Köln Motorsport e.V. aufgeht und unsere ehemaligen Mitglieder nach ihrer Studienzeit schnell in anderen Teams Fuß fassen konnten. Die Förderung angehender Ingenieure durch die praxisnahe Arbeit in unserer Werkstatt oder an der Rennstrecke hat vielen ehemaligen Teammitgliedern den Weg in den Motorsport oder zu großen Automobilherstellern geebnet. Seit nun 10 Jahren ermöglicht es FH Köln Motorsport Studenten der Technischen Hochschule erste Motorsporterfahrung zu sammeln und das erlernte Wissen aus dem Studium praktisch anzuwenden. Durch diese einmalige Verknüpfung ist unser Team das Sprungbrett in den professionellen Motorsport.

    Als vor nun mehr als 10 Jahren die Idee aufkam, ein Motorsportteam an der FH Köln zu gründen, hätte keiner damit gerechnet, dass dieses rein studentische Team eine derartige Erfolgsgeschichte schreiben wird. Durch die Zusammenarbeit mit Honda, Ford und Audi entwickelte sich unser Team schnell zum Vorzeigeteam und Imagebuilder. Hierbei gelang es uns immer wieder unser Potential zu beweisen. Die Vizemeisterschaft im hart umkämpften Honda Civic Cup, mehrfache Klassensiege beim 24h-Rennen und in den Jahren 2010 und 2011 das Team mit den meisten Klassensiegen in der SP4T stellen nur einige wenige Erfolge dar. Pünktlich zum 10- jährigen Jubiläum trat für diese Saison durch die Zusammenarbeit mit dem Wochenspiegel Team Manthey und dem Einsatz eines Porsche Cayman GT 4 Clubsport in der VLN Langstreckenmeisterschaft unser persönliches Highlight ein. Die Arbeit unseres Teams innerhalb der letzten 10 Jahren trägt Früchte und darauf können wir sehr stolz sein.

    Wir sind gespannt, wohin uns die nächsten 10 Jahre führen werden. Langweilig wird es definitiv nicht!

  • „Aus Barfuß wird Lackschuh“- Souveräne Vorstellung von FH Köln Motorsport e.V. beim 3. VLN-Lauf

    „Aus Barfuß wird Lackschuh“- Souveräne Vorstellung von FH Köln Motorsport e.V. beim 3. VLN-Lauf

    Mit veränderter Fahrerbesetzung und neuem Set-Up bestritt unser Team den 3. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring am Pfingstsamstag und beendete das Rennen durch eine souveräne Leistung auf dem 2. Platz in der Klasse der SPX.

    „Aus Barfuß wird Lackschuh.“ Die Worte Georg Weiss´ zur Entwicklung des Porsche Cayman GT4 Clubsport sprechen eine eindeutige Sprache. Mit Konstanz und Zuverlässigkeit begeisterte die Performance des Fahrzeugs, das von FH Köln Motorsport e.V. gemeinsam mit dem Wochenspiegel Team Manthey (WTM-Racing) eingesetzt wird. Sowohl Team als auch Fahrer zeigen sich begeistert: „Das Auto macht wirklich Spaß.“

    Neben einigen Änderungen am Fahrwerk des Porsche Cayman GT4 Clubsport gab es am Wochenende jedoch eine weitere Neuigkeit. Zum ersten Mal teilte sich René Offermann das Cockpit mit Georg Weiss und Oliver Kainz. René Offermann, der die Rennen zuvor auf einem seriennahen Porsche Cayman in der V-Klasse bestritt, gewöhnte sich sehr schnell an den GT4 Clubsport und zeigte dies in Form von konstant schnellen Rundenzeiten.

    Das Resultat bestätigt den Erfolg des Wochenendes auch in Zahlen: Auf dem zweiten Platz in der Klasse der SPX beendet unser Team das Rennen knapp vor dem Schwesterauto aus dem Hause Manthey-Racing. „Es freut mich sehr, dass sich unsere Arbeit in den letzten Wochen und die Veränderungen am Fahrzeug, vor allem am Fahrwerk Set-up, gelohnt hat“, so Marco Linden, Chefmechaniker von FH Köln Motorsport. Bereits im Qualifying am Samstagvormittag zeichnete sich ab, was sich später bestätigte. Die Weiterentwicklung des Fahrwerks unterstützt das besondere Fahrverhalten des Mittelmotorfahrzeugs und ermöglicht konstante, schnelle Rundenzeiten.

    Zwar wird das bevorstehende 24h-Rennen ohne FH Köln Motorsport und den Porsche Cayman GT4 Clubsport stattfinden, wir freuen uns jedoch schon auf den 4. Lauf am 25. Juni 2016, bei dem wir gemeinsam mit WTM-Racing erneut an den Start gehen werden.

  • Überzeugende Leistung von FH Köln Motorsport e.V. beim zweiten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft

    Überzeugende Leistung von FH Köln Motorsport e.V. beim zweiten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft

    Überzeugende Leistung von FH Köln Motorsport e.V. beim zweiten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft

    Nach einem ernüchternden Start in die VLN-Saison überzeugte FH Köln Motorsport e.V. gemeinsam mit dem Wochenspiegel Team Manthey (WTM-Racing) beim zweiten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring durch Konstanz und Zuverlässigkeit.

    Am vorangegangenen Wochenende weinte beim zweiten Lauf der VLN- Langstreckenmeisterschaft definitiv nur der Himmel. Bei durchwachsenen Strecken- und Wetterverhältnissen erkämpfte sich FH Köln Motorsport e.V. gemeinsam mit WTM-Racing rund um die Fahrer Georg Weiss, Jochen Krumbach und Oliver Kainz den zweiten Platz in der Klasse der SPX. Durch ständig einsetzenden leichten Regen war das Rennen für Fahrer und Team eine echte Herausforderung. Besonders die richtige Reifenwahl grenzte dabei an ein reines Glücksspiel. Als in der letzten Rennrunde der Regen deutlich stärker einsetzte, stellten dies die nervenaufreibendsten zehn Minuten des Rennens dar. Auf Slicks und mit absoluter Präzision bewegte Oliver Kainz das Fahrzeug jedoch sicher über die Nordschleife, die in dieser kurzen Zeit einige Blechschäden forderte.

    Bereits im Freitagstraining als auch im Qualifying am Samstagvormittag zeichnete sich die Konstanz des Porsche Cayman GT 4 Clubsport ab. Trotz schwierigster Streckenverhältnisse wurde das Wochenende mit einem zweiten Platz in der Klasse der SPX gekrönt und entschädigte damit die zahlreichen Arbeitsstunden der letzten Wochen. Nach dem frühen Ausfall im Zeittraining des ersten VLN-Laufs in diesem Jahr wurde ein Großteil des Fahrzeugs in den vergangenen Wochen neu aufgebaut und modifiziert.

    Fahrer als auch Teamverantwortliche zeigen sich sehr zufrieden. Technischer Leiter Dennis Ortner, der verletzungsbedingt vom heimischen Schreibtisch per Livestream und Standleitung zum Team das Rennen verfolgte, war begeistert: „Das war eine echt super Leistung der Fahrer bei diesen wechselhaften Bedingungen das Fahrzeug sicher und dennoch schnell zu bewegen. Ein großes Lob geht aber auch an unsere Mechaniker, die das Auto gemeinsam mit Mechanikern von Manthey-Racing nach VLN 1 wieder aufgebaut haben. Der zweite Platz in der Klasse rundet dieses Wochenende noch ab.“ Teammanager Sebastian Worms betonte hingegen auch die gute Zusammenarbeit des Teams: „Nur durch eine enge Zusammenarbeit mit Fahrern und Einsatzteam war es möglich, das Auto bestmöglich auf die Bedingungen der Nürburgring Nordschleife abzustimmen.“

    Wir freuen uns sehr darauf, bereits am Pfingstwochenende beim dritten Lauf der VLN- Langstreckenmeisterschaft wieder am Start zu sein.

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