Kategorie: Allgemein

  • Meisterschaftssieg trotz Ausfall

    Meisterschaftssieg trotz Ausfall

    Mit dem Zwischenstopp am vergangenen Wochenende bei der Rally International du Valias verabschieden wir uns von der diesjährigen Tour European Rally Historic.

    Im Vorfeld der letzten Rally holte sich Fahrer H.-W. Schewe und sein Co. Pilot F. Blondeel die Meisterschaft in der Tour European Rally Historic. Hierzu gratulieren wir Ihnen zum Titelgewinn!

    Mit dem Gesamtsieg im Gepäck und einem Vorsprung von 71.5 Punkte reiste das Duo zur Rally International du Valais an. Dort erwarteten sie die Schweizer Alpen mit wechselhaftem Wetter. Wie schon in den vorherigen Läufen unterstützen wir den Chefmechaniker Alexander Urban, welcher den Porsche 911 SC des Fahrers H.-W. Schewe betreut.

    In der bisherigen Saison blieb das Duo H.-W. Schewe und F. Blondeel von Zwischenfällen verschont. Die Serie fand ihr jähes Ende mit der sechsten Rally. Die Paarung schied auf Platz vier liegend nach der sechsten Prüfung durch einen Kupplungsschaden für den weiteren Verlauf der Veranstaltung aus.

    Rückblickend können wir dennoch eine hoch spannende und zufriedenstellende Saison 2019 verzeichnen, in der sich für FHKM erstmals die Möglichkeit auftat, sich auch im Ausland zu beweisen. In dem Zusammenhang möchten wir auch noch unsere Partner, Sponsoren und Mechaniker danken für deren Vertrauen und Unterstützung.

    Wir melden uns bald wieder mit spannenden Neuigkeiten zurück.

    Bis dahin, euer FHKM Team

  • Ein Wochenende. 20 Wertungsläufe. 1 Porsche

    Ein Wochenende. 20 Wertungsläufe. 1 Porsche

    Nach der wohl verdienten Sommerpause meldet sich das T­­eam des FH Köln Motorsport e.V. von der Rally ComXion Omloop van Vlaanderen zurück.

    Die Rally ComXion Omloop van Vlaanderen, welche schon viele spannende Geschichten schrieb, zeigte sich mal wieder von Ihrer schönsten Seite. Trotz der wechselhaften Wetterverhältnissen war die Rally gut besucht. Mit erstklassigem und spannendem Racing wurden die Besucher von den moderaten Verhältnissen entschädigt. An diesem besonderen Wochenende, wo wir den sechzigsten Lauf der Rally feierten, betreuten wir den Porsche 911 SC des Fahrers H.-W. Schewe.

    Von Zwischenfällen verschont gelang es H.-W. Schewe und seinem Co-Piloten F. Blondeel, den Vorsprung in den insgesamt zwanzig Wertungsprüfungen trotz der wechselhaften Bedinungen auf den rutschigen flämischen Straßen immer weiter auszubauen und Belgien schließlich am Sonntagabend mit einem Klassensieg im Gepäck zu verlassen. Somit führt das deutsch / belgische Duo nun mit einem komfortablen Abstand die Meisterschaft in der Tour European Rally Historic an.

    Wir melden uns bald wieder mit spannenden Neuigkeiten zurück.

    Bis dahin euer FHKM Team.

  • Ein Wochenende. Zwei Schauplätze. Zehn Porsche.

    Ein Wochenende. Zwei Schauplätze. Zehn Porsche.

    Mit dem zweiten Rennwochenende konnte sich das Team des FH Köln Motorsport e.V. bei der Spa-Classic und der Rallye Antibes Côte d’Azur gleich in zwei Ländern beweisen.

    Vor über 20.000 Zuschauern zeigte sich die Ardennenachterbahn von Spa-Francorchamps, den befürchteten schlechten Wetterverhältnissen zum Trotz, von ihrer schönsten Seite. Zusammen mit der SCUDERIA m66 bestritten wir an diesem Wochenende ganze sechs Serien. Das von unserem neuen Partner aus Aachen mitgebrachte Fahrzeugfeld war dabei genauso siegfähig wie exklusiv:

    1x Porsche 904/6, 1x Porsche 904/8, 3x Porsche 911 2.0L Cup, 1x Porsche 911 RSR 2.8L, 1x Porsche 934/5, 1x Porsche 935 K3 sowie ein Porsche 962 CK6.

    Nach den ersten reibungslosen Trainingssessions wartete der Freitag bereits mit einem herben Rückschlag auf. Im Qualifying der SIXTIES ́ ENDURANCE kam es in der gefürchteten Eau Rouge zu einer Kollision zwischen dem von Dr. A. Fatemi pilotierten Porsche 904/6 und einem ihm folgenden Jaguar.

    Mit dem klaren Ziel das Fahrzeug im Rennen am Samstag an den Start gehen zu lassen, begann für das Team aus Köln und Aachen die Nachtschicht. Es galt den Hilfsrahmen der Motorabdeckung wieder zu richten, die GFK Karosserie zu reparieren und die Abgasanlage durch viel Improvisation zu ersetzen. Am Folgetag dann schließlich die Belohnung für die schlaflosen Stunden: Gesamtsieg für Dr. A. Fatemi auf seinem zuvor havarierten 904/6!

    Neben dem sechszylindrigen Schwesterfahrzeug verlangte am Freitagabend auch der 904/8 von D. Cazeaux Zuwendung. Während des Qualifyings brach diesem am Nachmittag die Aufnahme für das Kupplungsgestänge und erforderte somit bei der Reparatur auch wieder einiges an Kreativität.

    Die ohnehin schon schwierige Ersatzteilversorgung für Fahrzeuge dieser Stückzahl verbessert sich an der Rennstrecke bekanntlich selten, daher machte sich in diesem Fall besonders die umfangreiche Werkzeugausstattung der insgesamt drei LKWs aus Aachen bezahlt. Bereits kurze Zeit nach Feststellung des Defektes war ein neues Bauteil konstruiert und an der eigens mitgebrachten Drehbank gefertigt.

    Große Spannung boten auch die Rennen im Porsche 911 2.0L Markenpokal.
    Auch hier waren wir betraut mit dem Einsatz von zwei Cup Fahrzeugen aus dem Besitz von Dr. A. Fatemi, sowie der Vater/Sohn-Paarung Uwe und Patrick Kolb.
    Letzterer, seines Zeichens auch erfahrener VLN Pilot in den Porsche Cup Fahrzeugen der Gegenwart, übernahm für das 90-minütigen Rennen am frühen Sonntag allein das Volant und schaffte es sich in einer starken Aufholjagd von Platz 15 bis auf Platz 6 hervor zu kämpfen. Weniger Glück hatte dagegen Dr. A. Fatemi – er musste kurz nach Rennhalbzeit sein Fahrzeug mit Zündaussetzern abstellen.

    In der CER1, der Klasse der großen GT-Fahrzeuge der Jahrgänge 1966 bis 1974, ging – wie auch schon 6 Wochen zuvor in Barcelona – M. Maurice mit seinem Porsche 911 RSR 2.8L an den Start. Das durch zahlreiche Safety-Car Phasen dominierte Qualifying verhalf dem Franzosen lediglich zu einem elften Startplatz. Am Sonntag schaffte Maurice es jedoch sich im Rennen zu behaupten und sah nach einer Stunde schließlich auf Rang 6 liegend die Zielflagge.

    Auch das Betätigungsfeld der spektakulären „Turbomonster“ Porsche 934/5 und 935 K3 – und zugleich Klasse aller GT-Fahrzeuge von 1972 bis 1981 – die CER2, versprach beste Unterhaltung für den Rennsonntag. Nachdem Dr. A. Fatemi im Qualifying mit Leistungsverlust seines Porsche 934/5 zu kämpfen hatte, ging es für den Wagen im legendären Gulf Design am Samstagabend noch einmal auf den Prüfstand.

    Der Erfolg dieses Schrittes sollte sich im Rennen am darauffolgenden Tag bestätigen: Silber für Fatemi! Auch U. Beck in seinem 935 K3 schaffte es nach 60 Minuten Renndauer auf das Podium und sicherte sich Platz 3.

    Zeitgleich fand an diesen Tagen rund um Nizza die Rallye Antibes Côte d’Azur, der dritte Lauf der diesjährigen Tour European Rally Historic, statt.
    Auch hier war FH Köln Motorsport vertreten und betreute in Zusammenarbeit mit der SCUDERIA m66 einen Porsche 911 SC.

    Von Zwischenfällen verschont gelang es Fahrer H.-W. Schewe und seinem Co-Pilot F. Blondeel, den Vorsprung in den insgesamt 10 Wertungsprüfungen immer weiter auszubauen und Südfrankreich schließlich am Sonntagabend mit einem Klassensieg im Gepäck zu verlassen. Somit führt das deutsch / belgische Duo die Meisterschaft nun mit einem komfortablen Abstand von 33 Punkten an.

    Während wir also auf ein hochspannendes und sehr zufriedenstellendes Wochenende in Belgien und Frankreich zurückblicken können, bleibt uns jedoch nicht viel Zeit zum Durchatmen.
    Vom 05. bis zum 10. Juni wartet mit dem Grand Prix de l’Age d’Or am Circuit de Dijon-Prenois bereits die nächste Herausforderung auf uns.

    Bis dahin, euer FHKM Team

  • Das erste Rennwochenende mit dem neuen Partner der SCUDERIA m66

    Das erste Rennwochenende mit dem neuen Partner der SCUDERIA m66

    Pünktlich vor dem Start ins zweite Rennwochenende der neuen Motorsport Saison, meldet sich das FH Köln Motorsport e.V. Team mit vielen neuen Überraschungen zurück von der Rennstrecke.

    Voller Stolz und viel Freude heißen wir unsere neuen Teammitglieder willkommen. Sie haben sich schon sehr gut ins Team eingelebt und brachten sowohl neue Ansätze als auch einen frischen Wind mit sich.

    Wie so oft im Leben müssen wir leider auch einige Abschiede innerhalb des Teams verkünden. Hierbei möchten wir besonders unseren ehemaligen Teamchef Dennis Ortner nennen, der sowohl einen hervorragenden Job in den letzten Jahren für unser Team geleistet hat, als auch eine wichtige Rolle bei dem Projekt mit unserem neuen Partner eingenommen hat. Hierzu später mehr. Daher wünschen wir als Team nur das Beste für seinen weiteren Werdegang und weiterhin viel Erfolg.

    So schwer jeder Abschied auch ist, ergeben sich hierdurch neue Chancen für die anderen und neuen Teammitglieder. Daher wurden in dem Zusammenhang viele Positionen neu besetzt. Hierbei übernimmt nun Fabio Schwamborn die Teamleitung, Felix Schmidt die technische Leitung und Adrian Bobrzik die PR/Marketing Abteilung. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und Spaß bei der Umsetzung Ihrer Aufgaben.

    Trotz der vielen Abschiede haben wir uns das Beste für den Schluss aufgehoben. Wie bereits erwähnt, können wir voller Stolz eine neue Partnerschaft mit der SCUDERIA m66 verkünden. Das ganze Team freut sich über die neue Partnerschaft und zeigte bisher viel Ehrgeiz in der neuen Aufgabe. Im Rahmen der Kooperation wird ein Porsche aus den 70er Jahren bei den Läufen der CER an den Start gehen.

    Der Einstand ist mit dem neuen Partner am ersten Rennwochenende im April am Circuit de Barcelona-Catalunya erfolgreich geglückt und alle Beteiligten sind von der Partnerschaft begeistert. Trotz wechselnder Bedingung und dem Poker um die richtige Reifenwahl für nächste Session lief alles reibungslos. Hierbei konnten beide Seiten von Ihren jahrelangen Erfahrungen profitieren und immer das optimale Ergebnis herausholen. Auf der Rennstrecke gab es packende und intensive Kämpfe um die jeweiligen Positionen.

    Wir hoffen, dass das zweite Rennen genauso spannend und intensiv im wundervollen Spa-Francorchamps sein wird. Wir sind vom 17. bis zum 19. Mai vor Ort.

    Bis dahin euer FHKM Team.

  • Mit einem Oldtimer in ein neues Kapitel von FH Köln Motorsport

    Mit einem Oldtimer in ein neues Kapitel von FH Köln Motorsport

    Auch wenn es in letzter Zeit etwas ruhig um unser Team von FH Köln Motorsport e.V. geworden ist, waren wir keineswegs tatenlos.

    Der BMW E9 aus dem Jahre 1971 mit dem Spitznamen „Hilde“ verlangt derzeit nämlich unsere volle Aufmerksamkeit. Noch nie hatten wir bis dato an einem Oldtimer gearbeitet. Mit diesem für uns ungewöhnlichen Projekt beginnt ein neues Kapitel für FH Köln Motorsport.

    Für uns von FH Köln Motorsport ist ein Oldtimer nicht nur ein altes Auto – es ist ein Kulturgut. Etwas, das Basis für unsere heutige Automobil- und Motorsportwelt war. Nicht nur die Überschaubarkeit der Elektronik dieser Fahrzeuge, sondern auch das noch sehr feine und akzentuierte Design der früheren Baureihen begeistert uns. Wir entschieden uns dafür, in die Motorsportwelt der 70er Jahre einzutauchen und uns mit einem Fahrzeug aus dem Hause BMW auseinanderzusetzen. Die Wahl fiel auf einen BMW E9, dem Nachfolgermodell des legendären BMW 2000 Coupé und Vorgänger des ebenso berühmten Ur-6er. Übrigens: der BMW E9 war das erste Modell, das das legendäre M-Streifen Design getragen hat!

    Gebaut von 1968 bis 1975 gab es den BMW E9 mit verschiedenen Motorisierungen, die von 2,5 Litern bis sogar 3,2 Litern Hubraum mit über 200 PS reichten. Die Suche nach einem geeigneten Fahrzeug begann und die Wahl fiel schlussendlich auf einen 2,8 Liter und 170PS starken E9 aus dem Jahre 1971.

    Als der BMW E9 vor einigen Monaten in unserer Werkstatt angekommen ist, konnten wir uns plötzlich überhaupt nicht mehr vorstellen aus diesem Fahrzeug ein Rennauto zu bauen. Der BMW schien in tadellosem Zustand und das feine und elegante Design des Fahrzeugs hat uns direkt begeistert. Doch der Plan blieb bestehen: Aus „Hilde“ soll ein echtes Rennauto werden, mit allem was dazu gehört. Als Vorbild fungieren hierbei Rennfahrzeuge wie sie damals von zahlreichen Teams, wie beispielsweise Schnitzer eingesetzt wurden. In der sogenannten Gruppe 2 finden sich einige Fahrzeuge, die ebenfalls mit der 2,8 Liter Motorisierung unseres E9 in verschiedenen Rennserien eingesetzt wurden. Als großer Bruder erlangte in dieser Zeit jedoch eher der 3,0 Liter CSL, das sogenannte „Batmobil“ an Berühmtheit.

    Schon bald begannen die Arbeiten am BMW, der nun nach und nach zerlegt wird, um den echten Zustand des Fahrzeugs festzustellen. Das Fahrzeug wurde hierbei bis auf die Rohkarosse zurück gebaut, die dann im Anschluss zum Wasserstrahlen kam. War der Lack erst einmal weg, zeigten sich auch die Schwachstellen der Karosserie. Bei einem über 40 Jahre alten Fahrzeug ist es jedoch wenig verwunderlich, dass die Karosserie an der einen oder anderen Stelle ausgebessert werden muss. Zu den ersten Schritten gehört es daher nun, die Karosserie wieder auf Vordermann zu bringen. Zusätzliche Stabilität und Steifigkeit erhält diese dann durch einen eigens konstruierten Überrollkäfig.

    Doch nicht nur an der Karosserie wird gearbeitet: Der Motorblock soll auf mehr Hubraum umgebaut werden, wodurch die Kanäle im Zylinderkopf, sowie die Ventile überarbeitet werden müssen. Eine eigens gebaute Nockenwelle und der Umbau auf eine Trockensumpfschmierung sollen den Motorumbau komplett machen. Natürlich wird auch das Fahrwerk des BMW überarbeitet. Für einen echten Rennsportlook erhält unsere alte Dame zu dem eigens konstruierte GFK Kotflügelverbreiterungen.

    Es liegt also noch sehr viel Arbeit vor uns, bevor unser Oldtimer das erste Mal auf der Rennstecke zu sehen sein wird. Wir werden Sie jedoch über den Fortschritt unseres Projektes auf dem Laufenden halten.

    Auch für dieses Projekt sind wir jedoch immer auf der Suche nach Partnern, die uns in unseren Vorhaben unterstützen. Haben wir vielleicht sogar Ihr Interesse geweckt? Bei Rückfragen stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.

  • Turbulenter Start in die neue VLN-Saison für FH Köln Motorsport e.V.

    Turbulenter Start in die neue VLN-Saison für FH Köln Motorsport e.V.

    Die Vorfreude auf die beginnende VLN-Saison war für unser Team  ungebremst. Sehr spontan ergab sich eine tolle Chance, das Team mathilda racing für die aktuelle VLN-Saison im Einsatz des Seat Leon TCR zu unterstützen. Doch das Wochenende sollte turbulenter werden als zunächst gedacht.

    Als am vergangenen Mittwoch die finale Entscheidung über eine Zusammenarbeit mit mathilda racing fiel, war die Freude über den Einsatz des Seat Leon TCR ungebremst. Nur wenige Tage zuvor schien für uns die VLN-Saison 2017 abgeschrieben. Doch wie so oft am Nürburgring kommt es erstens immer anders und zweitens als man denkt…

    Bei strahlendem Sonnenschein ging es für uns nur zwei Tage später zum ersten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft. Bis spät in den Abend arbeitete unser Team am Freitag an der Abstimmung und Vermessung des Fahrzeugs, um den Seat Leon TCR bestmöglich für das anstehende Qualifying vorzubereiten. Eine tolle Bestzeit von 8:53 min sollte uns Recht geben. Wie das Training am Vormittag, begann auch das Rennen vielversprechend. Mit konstanten Rundenzeiten überzeugten Fahrer als auch Fahrzeug und sorgten zwischenzeitlich für einen packenden Zweikampf mit dem in der Klasse führenden VW GTI TCR. Als dieser durch einen Zwischenfall beim ersten Boxenstop einige wichtige Sekunden verlor, witterten wir die Chance einer möglichen Führung in der Klasse der TCR. Doch leider machten uns Getriebeprobleme einen Strich durch die Rechnung. Zwar war der Fehler schnell identifiziert und behoben, dennoch verlor unser Seat Leon TCR fast eine Runde auf den führenden GTI.

    Nach dem zweiten Boxenstop dann der zweite Rückschlag. Ein Reifenschaden in der Outlap erforderte einen erneuten Besuch in der Box und warf unser Fahrzeug weiter zurück. Wir beendeten das Rennen schließlich auf Platz 59 und Platz 5 in der Klasse der TCR.

    Zwar war die Stimmung über das durchwachsene erste Saisonrennen getrübt, dennoch konnten wir an diesem Wochenende viel über das Fahrzeug lernen und freuen und schon sehr auf die weiteren 8 VLN-Rennen, in denen wir das Potential des Seat Leon TCR unter Beweis stellen können.

    Ein großes Dankeschön geht daher auf jeden Fall an das mathilda racing Team, das uns den Einsatz des Seat Leon TCR ermöglicht hat. An dieser Stelle natürlich auch einen herzlichen Glückwunsch an das Team zum Klassensieg in der TCR und zum schnellsten Fronttriebler des Feldes!

     

  • Neue Herausforderung beim Saisonfinale der VLN-Langstreckenmeisterschaft

    Neue Herausforderung beim Saisonfinale der VLN-Langstreckenmeisterschaft

    Mit einem lachenden und einem weinenden Auge ging für FH Köln Motorsport e.V. die diesjährige VLN-Saison zu Ende. Gemeinsam mit dem Wochenspiegel Team Manthey (WTM-Racing) erbrachte unser Team am vergangenen Wochenende eine konstante Leistung und trotzte jeglichen Wetterkapriolen und Regeländerungen. Dennoch war die Stimmung ein wenig bedrückt.

    Zum letzten Mal startete unser Team mit dem Porsche Cayman GT4 Clubsport MR in der VLN. Mit der für uns neuen Mindeststandzeit barg das Rennen vor allem weitere taktische Aspekte, die es zu beachten gab. Dazu zeigte sich das Wetter eifeltypisch mit wechselnden Bedingungen. Das Ziel war also klar gesteckt: schadenfrei durchfahren und das letzte Rennen noch einmal in vollen Zügen genießen. Konstant schnelle Rundenzeiten der drei Fahrer Georg Weiss, René Offermann und Ralf Goral positionierten das Fahrzeug im Mittelfeld des Starterfeldes und waren auf Augenhöhe mit den Rundenzeiten der direkten Konkurrenzfahrzeugen der SP10.

    Mit der diesjährigen Rennsaison geht für uns eine aufregende und emotionale Saison zu Ende. Nach drei langen Jahren kehrte unser Team von FH Köln Motorsport wieder zurück in die VLN. Mit WTM-Racing den Porsche Cayman GT4 einzusetzen, barg für unser Team neue Herausforderungen, die es in den letzten 10 Rennen zu meistern gab. Wir haben in dieser Zeit viel gelernt und haben uns erneut im Starterfeld der VLN etabliert. Die Saison war geprägt von einer konstant tollen Team- und Fahrerleistung sowie einem stets zuverlässigen Fahrzeug. Ganz klarer Höhepunkt der Saison war für uns der Klassensieg in der SP10 beim 6. Lauf. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an das gesamte Team von FH Köln Motorsport e.V. und WTM-Racing. Wir sind sehr stolz auf das, was wir in diesem Jahr zusammen erreichen konnten. Wir verabschieden uns somit erst einmal in die Winterpause. Tatenlos sind wir in dieser Zeit natürlich nicht. Es warten weitere spannende Projekte auf uns und wir hoffen, auch nächstes Jahr wieder in der VLN dabei zu sein.

  • Frühes Aus für FH Köln Motorsport und das Wochenspiegel Team Manthey

    Frühes Aus für FH Köln Motorsport und das Wochenspiegel Team Manthey

    Der neunte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring versprach spannend zu werden. Neue Konkurrenzfahrzeuge in der Klasse SP10 und ständig wechselnde Witterungebedingungen in der Eifel stellten große Herausforderungen an das Team FH Köln Motorsport, das gemeinsam mit dem Wochenspiegel Team Manthey (WTM-Racing) einen Porsche Cayman GT4 CS MR einsetzt. Leider beendete eine Feindberührung das Rennen des Cayman frühzeitig.

    „Das Auto hat sich perfekt angefühlt, ich habe mich direkt sehr wohl gefühlt. Eingangs der Nordschleife schoss der Audi dann innen rein und hat mich in die Wand gedrückt.“ Das war die ernüchternde Zusammenfassung des Startfahrers René Offermann über die Geschehnisse in der ersten Rennrunde. Damit war das Rennen schon beendet, bevor es richtig angefangen hatte.

    Auf das Team von FH Köln Motorsport kommen nun zwei harte Wochen zu, um das Fahrzeug bis zum Saisonfinale am 22. Oktober renntauglich zu machen. Das Ausmaß des Schadens ließ sich nicht genau abschätzen, das Wichtigste war jedoch, dass niemand zu Schaden gekommen war. Auch Jochen Krumbach, der den GT4-Cayman pilotieren sollte, zeigte sich enttäuscht. „Mit dem Team zu arbeiten macht wirklich immer großen Spaß. Schade, dass wir sofort zu Beginn des Rennens ausgeschieden sind. Vor allem tut es mir Leid für René, der bei seinem ersten Startstint weitere Praxiserfahrung sammeln sollte und dann unverschuldet in die Mauer gedrückt wurde. Ich kannte Renés Vater noch aus früheren Zeiten und hatte mich gefreut, auch mit René zusammen ein Rennen zu fahren.“

    Es ist ein Wochenende zum vergessen. Wichtig ist also auf das Saisonfinale hinzuarbeiten, auf das wir uns sehr freuen – dann hoffentlich wieder mit erfreulicheren Rennergebnissen.

     

  • Packender Kampf um den Klassensieg beim 8. VLN-Lauf

    Packender Kampf um den Klassensieg beim 8. VLN-Lauf

    Der Kampf um den Klassensieg in der SP10 dominierte den 8. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring. Gemeinsam mit dem Aston Martin Vantage V8 von AVIA Racing lieferten sich FH Köln Motorsport mit dem Wochenspiegel Team Manthey (WTM-Racing) einen packenden Kampf um den Klassensieg.

    Dabei schien anfangs alles anders zu kommen. Starkes Übersteuern des Porsche Cayman GT 4 Clubsport MR machte den Fahrern bereits im Training am Freitagnachmittag das Leben schwer. Wie sich später herausstellte, war ein defektes Ventil des Druckbehälters eines Dämpfers das Problem. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten konnte sich das Team im Qualifying am Samstagmorgen mit einer starken Rundenzeit von 8:46 Minuten im Mittelfeld der ersten Startgruppe platzieren. Zu Beginn des Rennens musste das Team dann erstmalig dem Aston Martin Vantage V8 den Vortritt lassen. Es folgte jedoch eine unermüdliche Aufholjagd im zweiten Stint. Der Cayman GT4 Clubsport MR fuhr konstant schnelle Rundenzeiten und konnte die Führung in der Klasse zurück erobern. Leider war dies nicht von Dauer. Die Performance des Aston Martin Vantage V8 war über die Distanz hinweg die bessere. An dieser Stelle: herzlichen Glückwunsch an AVIA Racing zum Klassensieg und vielen Dank für diesen spannenden Kampf!

    Schlussendlich gibt es aber für FH Köln Motorsport und WTM-Racing keinen Grund sich zu grämen. Mit konstanten Rundenzeiten und einem zuverlässigen Porsche Cayman GT 4 Clubsport MR erreichte das Team den zweiten Platz in der Klasse und Gesamtrang 26. Nico Menzel, der gemeinsam mit Startfahrer Georg Weiss und René Offermann das Fahrzeug pilotierte, zog ein positives Fazit: „Insgesamt bin ich mit dem Wochenende zufrieden. Im Qualifying konnten wir durch die Dämpferprobleme bei weitem nicht das Maximum herausholen, qualifizierten uns aber trotzdem ordentlich, was uns die Grundlage für ein solides Rennen gab. Das Auto ließ sich toll fahren, die Zeiten stimmten. Das Wichtigste nach einem solch chaotischen Rennen mit zahlreichen Gelb- und Code-60-Phasen war, dass der Porsche Cayman keinen einzigen Kratzer abbekommen hat. Danke an das gesamte Team – es hat wie immer großen Spaß gemacht!” Ein erfreulicher Kommentar! In zwei Wochen wird die Mannschaft dann beim 9. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft erneut angreifen und das Ziel nach dem zweiten Klassensieg der Saison nicht aus den Augen lassen!

  • Frühzeitige Komplikationen mit dem WTM-Porsche Cayman beim 7. VLN-Lauf  „Never give up“

    Frühzeitige Komplikationen mit dem WTM-Porsche Cayman beim 7. VLN-Lauf „Never give up“

     

    Es war ein turbulentes und arbeitsreiches Wochenende für das Team FH Köln Motorsport. Beim siebten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, dem Rowe 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal Rennen, war der in Kooperation von FH und dem Wochenspiegel Team Manthey eingesetzte Porsche Cayman GT CS schon in der Anfangsphase im Bereich Galgenkopf eingeschlagen. Es folgte eine lange und nie enden wollende Reparaturpause.

    Dabei hatte der Renntag sehr positiv begonnen. Nico Menzel fuhr im Training mit einer Runde von 8.46 Minuten Saisonbestzeit, das bedeutete Rang 34 im Gesamtklassement und Pole-Position in der Klasse SP10. Auch seine Teamkollegen René Offermann . und Routinier Ralf Goral fuhren ansprechende Zeiten.

    Nach dem Start bei sommerlichen Bedingungen fuhr Menzel auf Anhieb schnelle Zeiten und führte überlegen die Klasse SP10 an. Wenig später kam jedoch die ernüchternde Nachricht: Einschlag im Bereich Galgenkopf aufgrund einer Ölspur. Zwar konnte der Cayman GT 4 Clubsport MR die Box noch erreichen, der Austausch des Kühlers erwies sich jedoch erwartungsgemäß als langwierige Angelegenheit. Da das Fahrzeug ein nahezu serienmäßiges Kühlsystem hat, ist die vollständige Entlüftung nur bei abgekühltem System vollständig möglich. Nach einer kurzen Testrunde über die Grand-Prix Strecke zeigte sich, dass viel Geduld nötig war, um das Fahrzeug erneut auf die Strecke zu lassen.

    Nach über zweieinhalb Stunden Reparaturarbeiten ging es wieder zurück ins Rennen. Gastfahrer Goral bestritt im Anschluss seinen ersten Stint. Bereits nach wenigen Runden kehrte er zur Box zurück: „Die Temperaturen sind zu hoch, ich möchte kein Risiko eingehen und den Motor schonen.“ Nach einer Abkühlphase von rund 30 Minuten steuerte dann Offermann das Fahrzeug in einem letzten Einzelstint über die Ziellinie.

    Wir blicken zurück auf ein Rennen voller Höhe und Tiefen. Mit den Worten „Never give up“ beschrieb technischer Leiter Dennis Ortner das, worauf es an diesem Renntag am meisten ankam: Durchhalten, Teamgeist und niemals aufgeben. Das gesamte Team von FH Köln Motorsport zeigte eine tolle Teamleistung, durch die es erst möglich war, das Fahrzeug erneut ins Rennen zu schicken.

    Für die nächsten Rennen werden wir das Ziel, einen weiteren Klassensieg einzufahren, wieder ins Visier nehmen. Wir haben in der Weiterentwicklung des Porsche Cayman GT 4 Clubsport MR einen großen Schritt nach vorne gemacht, was die konstant schnellen Rundenzeiten zeigten und das Potenzial des Porsche verdeutlicht. In diesem Sinne: Never give up und bis zum nächsten Lauf!