Sonntag, 5. September 2010
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FORD sport auto TRW DEKRA DUNLOP
Bestzeit und Klassensieg
Montag, den 14. Juni 2010 um 17:25 Uhr

100614Glanzvorstellung für ‚FH Köln Motorsport powered by Ford‘ bei der 41. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy auf der Nürburgring-Nordschleife. Anja Wassertheurer, Daniela Schmid und Stefan Schlesack lagen mit dem neu aufgebauten Ford Focus RS auf Anhieb sogar lange Zeit im vorderen Viertel des Gesamtklassements und holten den bereits dritten Saisonerfolg für das Studententeam.

„Punktlandung! Das neue Auto ist erst kurz vor dem Zeittraining fertig geworden und war sofort perfekt“, verweist Teammanager Jan Derenbach nicht ohne Stolz auf die starke Mannschaftsleistung des Teams. „Wir konnten heute recht locker im vorderen Viertel des Starterfeldes mitfahren, teilweise sogar Fahrzeuge der GT3-Kategorie mächtig unter Druck setzen.“ Tatsächlich konnte Daniela Schmid die bisher schnellste Runde mit dem Ford Focus RS noch einmal toppen – und das bei nicht idealen äußeren Bedingungen.

Die Startfahrerin stürmte im Rennen sofort nach vorne, übergab an aussichtsreicher Position liegend an Routinier Stefan Schlesack. Deutlich turbulenter wurde es schließlich für Anja Wassertheurer, die in ihrem Doppelstint mitten in einen ordentlichen Regenschauer hineinfuhr. Zunächst der Wechsel auf Intermediates, eine Runde später auf die als ‚Heavy-Wets‘ bezeichneten Regenreifen.

„Das Team hatte dem neuen RS nach dem 24h-Rennen direkt ein kleines Leistungsplus antrainiert und in verschiedenen Bereichen kleine, aber effektive, Optimierungen vorgenommen“, war Daniela Schmid bereits nach den ersten Testrunden am Freitag positiv überrascht.  „Wir sind jetzt nochmals deutlich schneller, haben gleichzeitig noch Potenzial.“

Zuvor waren für das Studententeam einige Nachschichten angesagt. Unverschuldet war der Ford Focus RS beim Zeittraining des 24h-Rennens stark beschädigt worden und konnte nur notdürftig repariert werden. „Es hätte keinen Sinn gemacht, das Auto in der Saison weiter einzusetzen, dafür war der Schaden an B-Säule und im Schwellerbereich zu groß“, erklärt Christian Kuhnke, Technischer Leiter. „Innerhalb von nicht einmal drei Wochen ein komplett neues Auto auf Basis einer Rohkarosse zu bauen war knackig – aber wir haben es gepackt und parallel sogar noch einige Detailverbesserungen eingebracht.“

Am Dienstag nach dem Rennen soll bereits wieder auf der Nordschleife getestet werden. Speziell die Verbrauchseffizienz soll dann weiter optimiert werden.

Das nächste Rennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 3. Juni statt.